Loslassen
Gestern war ich zum Abschied noch einmal in der Klinik in Uffenheim. Dort findet immer am Dienstag eine Veranstaltung statt, bei der man auch als Gast teilnehmen darf. Sie heißt Plenum und es werden im Verlauf dieser Stunden die Patienten,
Ein Versuch
Gestern war ich zum Abschied noch einmal in der Klinik in Uffenheim. Dort findet immer am Dienstag eine Veranstaltung statt, bei der man auch als Gast teilnehmen darf. Sie heißt Plenum und es werden im Verlauf dieser Stunden die Patienten,
36! Das ist die Zahl der Stunden, die ich noch bis zum Abflug nach San Diego habe. Nur noch zwei Tage – unglaublich! Und das besonders Verrückte daran ist, dass ich tatsächlich all das geschafft habe, was zu schaffen war.
Es gibt immer wieder Momente, in denen ich von mir selbst überrascht werde. Ich versuche stets, sie wahrzunehmen und dann zu akzeptieren, was ich da spüre und erlebe. Beispielsweise war mir nie bewusst, dass ich ganz gut schreiben kann. Jedoch
Es ist Eile geboten. Es sind nur noch acht Tage, bis das Flugzeug Richtung San Diego abhebt. Und ich habe das Gefühl, noch soviel zu tun zu haben, dass ich nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Vieles läuft nicht
Heute habe ich mich von den Mitgliedern meines Chors in Würzburg verabschiedet. Ich hab dort, soweit ich weiß, seit 2009 mitgesungen und habe immer gern den hohen Anspruch mitgetragen und versucht, ihm zu genügen. An schöne Konzerte kann ich mich
Ich kann nicht einschlafen. Eigentlich müsste ich müde sein, denn ich war den ganzen Tag auf den Beinen. Das Schreiben hilft mir jetzt, die Zeit bis zum Einschlafen zu überbrücken. Schon gestern Abend ging es mir so, allerdings fühlte ich
Heute war ein sonniger Tag, wunderbar und frühlingshaft. Ich dagegen stand hier in meiner chaotischen Wohnung und habe mich der Wäsche gewidmet, was auch dringend notwendig war, jedoch kam ich nicht an die frische Luft oder in die Sonne. Trotzdem
Während des letzten Klinikaufenthaltes gab es eine für mich besonders bewegende Gruppenstunde. Unter der Anleitung der Oberärztin kamen wir auf das Thema Vergebung zu sprechen. Für mich war dieser Begriff irgendwie unerträglich, weil er stets vermischt war mit religiöser Erziehung,
In meiner Wohnung kehrt so langsam Leere ein. Viele Bücher habe ich verkaufen können, andere an das Sozialkaufhaus gespendet, die Fotoalben habe ich an meine Schwester abgegeben und mich von den Schallplatten getrennt. Und es fühlt sich richtig an, das
„Denk Dir nichts dabei, bei mir ist er beim ersten Mal auch rausgerutscht….“ meinte die Schauspielerin im Film. Sie wunderte sich, dass alle Anderen am Tisch heftig am Lachen waren und wurde rot, als sie verstand, was die anderen Schauspieler
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